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Kann man von Trauer krank werden?
Trauer kann sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychischen Ebene krank machen. Außerdem sind die Grenzen nicht immer eindeutig zu ziehen. Typische Symptome, über die Trauernde immer wieder klagen, sind Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitmangel oder vermehrter Appetit, Herzrasen, Kurzatmigkeit und Muskelschwäche. Es können aber auch individuelle Faktoren hinzu kommen, wie zum Beispiel chronische Krankheiten, die sich durch die Trauer verschlimmern.
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Was schreibe ich in einer Trauerkarte?
Es gibt keine festen Benimmregeln, was auf einer Trauerkarte zu stehen hat. Sie sollte aber höflich, respektvoll und wertschätzend verfasst sein. Negative Anmerkungen über den oder die Verstorbene haben zu unterbleiben. Auch auf kritische Anspielungen gegenüber den Hinterbliebenen sollte verzichtet werden. Die Trauerkarte soll vor allem ausdrücken, wie betroffen oder traurig jemand über das Ableben einer Person ist. Außerdem wird die persönliche Anteilnahme gegenüber den Angehörigen bekundet und vielleicht noch das eine oder andere tröstliche Wort für sie niedergeschrieben.
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Welche Trauerphasen gibt es?
Jeder, der einen geliebten Menschen verloren hat, empfindet Trauer. Dies ist eine völlig natürliche Reaktion auf den Verlust. Sie gestaltet sich komplex und umfasst vier Trauerphasen. Sie zu durchleben, hilft dabei, den Todesfall zu verarbeiten und irgendwann wieder nach vorn zu schauen.
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Wie sagt man am besten mein Beileid?
Wenn im Umfeld jemand verstirbt, drückt man den Angehörigen das Beileid aus. Bei direkten Begegnungen auf einer Trauerfeier oder Beerdigung bekunden Sie es mündlich und geben gleichzeitig die Hand. Auch bei einem Telefonat oder Besuch können Sie die Gelegenheit nutzen, Anteilnahme auszudrücken. Das fällt allerdings nicht jedem leicht. Vor allem junge Menschen tun sich schwer, weil sie diese Situation bisher nur selten oder noch nie erlebt haben. Mit etwas Vorbereitung drückt sich aber jeder angemessen aus.
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Wie helfe ich meiner Freundin bei Trauer?
Trauert die Freundin, ist es das Wichtigste, sie nicht mit ihrem Schmerz alleinzulassen. Zeigt man Mitgefühl und Verständnis, hilft das der Trauernden in den meisten Fällen bereits. In der ersten akuten Phase nach dem einschneidenden Ereignis bedeutet das oft praktische Unterstützung. Es kann helfen, wenn man kleine Aufgaben für die Freundin übernimmt. Dazu zählen beispielsweise einkaufen gehen, Blumen gießen oder auch ein gutes und bekömmliches Essen vorbeizubringen. In der ersten Zeit nach einem Todesfall ist nämlich meist so viel zu erledigen, dass Trauernde häufig auf Alltägliches vergessen.
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