- Eine Taufkarte soll persönlich sein: ein Name, ein Wunsch und ein Segen genügen
- Bewährte Bausteine sind Segenswünsche, ein Bibelvers und ein eigener Satz
- Eltern, Paten und Großeltern dürfen unterschiedliche Töne wählen
- Ein Bibelvers wirkt stärker, wenn Sie die Stelle angeben und einen eigenen Satz ergänzen
- Die Karte bleibt oft über Jahre erhalten. Schreiben Sie deshalb mit Sorgfalt, aber ohne Druck
Die Taufe ist ein großer Tag für Familie und Gemeinde. Viele Gäste fragen sich, welche Worte zu einem so besonderen Moment passen. Die beste Taufkarte ist nicht die kunstvollste Formulierung, sondern die ehrlichste.
Der Aufbau einer guten Taufkarte
Eine Taufkarte braucht keine lange Geschichte. Diese vier Bausteine reichen meist vollkommen aus:
- Anrede: z. B. „Liebe [Name], lieber [Name]“ oder „Liebe Familie [Nachname]“
- Glückwunsch: ein kurzer Satz zum Tag der Taufe
- Segenswunsch oder Bibelvers: ein Wort, das begleitet
- Persönlicher Satz: eine Erinnerung, ein Versprechen oder eine Hoffnung
Bibelverse und Segensworte für die Taufkarte
Bibelverse geben einer Karte Tiefe. Bewährt haben sich vor allem Verse über Gottes Begleitung und Schutz:
- Jesaja 43,1: „Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich beim Namen gerufen, du bist mein.“
- Psalm 91,11: „Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen.“
- Numeri 6,24–26: der aaronitische Segen „Der Herr segne dich und behüte dich“
Schreiben Sie den Vers mit Stellenangabe. Ergänzen Sie danach einen eigenen Satz, etwa: „Wir wünschen dir, dass du dich immer geborgen fühlst.“
Unterschiede je nach Absender
- Eltern schreiben oft einen Dank und eine Hoffnung für die Zukunft ihres Kindes.
- Paten können ein Versprechen geben, das Kind zu begleiten.
- Großeltern erinnern gern an Familientradition und Liebe über Generationen.
- Gäste ohne starken Glaubensbezug wählen besser einen warmen Wunsch für Glück und Gesundheit.
Eine Karte wird oft mit einem kleinen Geschenk kombiniert. Taufgeschenke, Taufkerzen und Taufkreuze finden Sie direkt im Shop.
Taufgeschenke ansehen → Taufkerzen → Christliche Karten →Tipps für die Handschrift und den Umschlag
Schreiben Sie den Text zuerst auf ein Blatt und übertragen Sie ihn dann in Ruhe auf die Karte. Eine handschriftliche Karte wirkt persönlicher als ein ausgedruckter Text. Achten Sie auf genügend Platz für den Namen des Kindes und das Taufdatum.
10 häufig gestellte Fragen zur Taufkarte
Was schreibt man in eine Taufkarte?
Eine Anrede, einen Glückwunsch, einen Segenswunsch oder Bibelvers und einen persönlichen Satz. Mehr braucht es nicht.
Wie lang darf der Text auf einer Taufkarte sein?
Vier bis sechs kurze Sätze sind ideal. Eine Taufkarte soll lesbar bleiben, nicht lang werden.
Darf man einen Bibelvers ohne eigenen Text verwenden?
Das ist möglich, wirkt aber unpersönlich. Ergänzen Sie den Vers durch einen eigenen Satz.
Was schreibt man, wenn man nicht religiös ist?
Wünsche für Glück, Gesundheit, Liebe und einen guten Lebensweg passen auch ohne religiösen Bezug. Kirchliche Formulierungen sind dann nicht nötig.
Was schreiben Paten auf die Taufkarte?
Paten formulieren oft ein persönliches Versprechen, etwa dass sie das Kind auf seinem Weg begleiten möchten.
Was schreiben Großeltern auf die Taufkarte?
Großeltern können Liebe, Familie und Segen über Generationen hinweg in den Mittelpunkt stellen.
Soll man den Taufspruch auf der Karte wiederholen?
Ja, wenn die Eltern ihn gewählt haben, ist das eine schöne Geste. Fragen Sie vorher nach, falls Sie unsicher sind.
Kann man auf die Taufkarte auch Geld legen?
Viele Gäste legen Geld in die Karte. Der Text sollte dann trotzdem den persönlichen Glückwunsch in den Mittelpunkt stellen.
Wie handschriftlich muss die Taufkarte sein?
Eine Handschrift wirkt besonders persönlich. Wer Schwierigkeiten hat, kann einen Vers ausdrucken und den eigenen Satz handschriftlich ergänzen.
Wo finde ich passende Taufkarten?
Im Shop finden Sie christliche Karten in der Kategorie „Christliche Karten und Postkarten“. Einen Überblick zu Taufgeschenken gibt die Kategorie „Taufgeschenke“.