Geschenke mit der Jahreslosung 2022

Wie in jedem Jahr, hat auch für das Jahr 2022 die Ökumenische Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen wieder eine Jahreslosung festgelegt. Die Jahreslosung für das Jahr 2022 stammt aus Johannes 6,37 und lautet: "Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen."

Eine Auslegung der Jahreslosung 2022 finden Sie hier.


Einladung zum Glauben: Die Jahreslosung 2022

Die Jahreslosung für 2022 steht fest. Sie stammt aus Johannes 6,37: "Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Dieses Bibelzitat belegt zwei grundlegende Eigenschaften des Gottessohnes: Seine allumfassende Güte jedem Menschen gegenüber; und seine Erlösungskraft. Jesus darf vertraut werden, denn er nimmt jeden auf. Allein in ihm liegt der Schlüssel zu unserer Erlösung. 

Die Jahreslosung als Kompass

Die Jahreslosung ist für viele Christen ein Leitvers, der sie durch die Tage führt, der immer wieder ihren Andachten und Kontemplationen zum Gegenstand dient. Seit 1930 schon greift sie Jahr um Jahr ein Bibelzitat auf und gibt Klerus und Laien damit eine Richtung. Für 2022 ist die Wahl auf eine Stelle des Johannesevangeliums gefallen. "Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen" stammt aus der großen Brot-Rede (Johannes 6). Das Textumfeld, in welches das Zitat eingebettet liegt, lautet: "Was der Vater mir gibt, das wird zu mir kommen; wer aber zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen. Ich bin nicht vom Himmel auf die Erde gekommen, um meinen Willen zu tun. Ich bin um des Willens meines Vaters da." Es folgen weitere Verse, die bekräftigen, dass Jesus keinen, der ihm folgt, zugrunde gehen lässt. Und dass alle, die an ihn als den Sohn Gottes glauben, das ewige Leben haben werden. 

Die schönste Einladung der Welt 

Der Bibelvers "Jesus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen" ist eine Kernstelle des Testaments. Sie macht deutlich, was die christliche Religion ist, war und immer sein wird: Eine Erlösungslehre. Der Mensch lebt in Sünde verstrickt. Er trägt wie der griechische Atlas die Last der Welt auf seinen Schultern. Er giert nach Liebe, nach Macht, nach Anerkennung. Er häuft Besitztümer und lebt in einer Hast nach dem perfekten Leben, einem Dasein des Wohlstands und der persönlichen Spitzenleistungen, in dem trotz unserer hochzivilisierten Lebensumstände immer eine Lücke klafft: Das Rätsel unseres Daseins, das sich durch menschliches Wohlverhalten allein nicht beantworten lässt. In jedem von uns lebt die Angst, die Unsicherheit, die Lebensschwere, die Endlichkeit. In jedem von uns lebt als zarter Glutpunkt die Hoffnung auf Erlösung. In seiner Bekräftigung aus der Brotrede gibt Jesus dieser Erlösung Gewissheit. Komme zu mir, und ich nehme dich auf. 

Der Mut des Glaubens

Glauben ist nicht einfach. Wer glaubt, vertraut sich an. Er macht einen Schritt über alle Gewissheiten hinaus. Dieser Schritt führt zum Frieden und zur Sicherheit: Das ist das Paradoxe des Glaubens. Jesus lädt zu dem Schritt ein, er verspricht Segen und Schutz: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen." Die Brotrede, aus der das Zitat stammt, hält Jesus in der Synagoge von Kapharnaum. Die ungläubigen Zuhörer fordern Jesus auf, sich durch ein Wunder auszuweisen, so wie Moses das göttliche Manna herabregnen ließ. "Ich bin das Brot des Lebens", entgegnet Jesus. In ihm habe der himmlische Vater den Menschen ihre wahre Nahrung gegeben. - Glauben ist nicht leicht. In Karpharnaum sind viele Zuhörer nicht zu Jesus gekommen, obgleich er sie einlud und leibhaftig vor ihnen stand. Wie viel schwerer noch fällt uns Heutigen der Schritt in den Glauben! Schwer ist er und leicht zugleich. Schwer, weil wir ihn machen müssen - keiner nimmt ihn uns ab. Leicht, weil wir willkommen geheißen sind. Im Kernsatz der Brotrede, der Losung 2022, öffnen sich die Arme der christlichen Religion: "Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen."

Halten Sie sich die Jahreslosung 2022 mit einem schönen Präsent in Erinnerung. Sie begleitet Sie auf Alltagsgegenständen wie Gläsern, Tassen oder Kerzen und bringt Ihre Gebete und Kontemplationen in den Kontakt mit einem der wichtigsten Jesusworte.

Back to Top