Es gibt Materialien, die vergehen. Und es gibt Bronze. Ein Kreuz aus Bronze, eine Engelfigur, ein kleiner Handschmeichler für die Jackentasche – diese Objekte halten nicht nur ein Leben lang. Sie überdauern Generationen, werden vererbt, entwickeln mit der Zeit eine Patina, die sie noch schöner macht. Bronze ist das Material der Beständigkeit – und vielleicht genau deshalb so oft das Material des Glaubens.
Bronze und der christliche Glaube – eine jahrtausendealte Verbindung
Schon im Alten Testament werden bronzene Kultgegenstände erwähnt: die Schlange des Mose, die Altäre des Tempels, die großen Säulen Jachin und Boas. In der Kirchengeschichte wurde Bronze immer wieder gewählt, wenn etwas Dauerhaftes entstehen sollte: Portale, Kreuze, Heiligenfiguren, Reliefs.
Das liegt nicht nur an der Haltbarkeit. Bronze hat eine Wärme und Schwere, die anderen Materialien fehlt. Eine Bronzefigur liegt anders in der Hand. Sie hat Gewicht – im wörtlichen wie im übertragenen Sinn.
Wie entsteht eine Bronzefigur? Vom Modell zur fertigen Figur
Der Weg von der künstlerischen Idee zur fertigen Bronzefigur ist aufwendiger, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Jede Figur beginnt mit dem Entwurf eines Bildhauers oder Künstlers, der das Motiv zunächst als Modell aus Ton, Gips oder einem anderen Formstoff gestaltet.
Aus diesem Originalmodell wird eine Gussform hergestellt. Beim klassischen Sandguss – einem der traditionsreichsten Gussverfahren überhaupt – wird das Modell in fein aufbereiteten Formsand eingebettet. Der Sand bildet einen präzisen Abdruck beider Seiten der Figur. Anschließend wird das Modell entnommen, die Form zusammengesetzt und flüssige Bronze – erhitzt auf über 1.000 Grad – eingegossen.
Nach dem Abkühlen wird die Form geöffnet, die Rohfigur entnommen und beginnt die eigentliche Handarbeit: Entgraten, Schleifen, Polieren, und schließlich die Oberflächenbehandlung – ob naturbelassene Bronze, hochglänzend poliert oder mit einer Patina versehen. Dieser letzte Schritt gibt jeder Figur ihren individuellen Charakter.
Auch bei der Serienproduktion religiöser Bronzefiguren ist Handarbeit unverzichtbar: Jede Figur wird nach dem Guss von Hand nachbearbeitet, kontrolliert und veredelt. Kleine Unterschiede in Oberfläche und Patina machen jedes Stück zu einem Individuum – und genau das ist es, was Bronze so lebendig macht.
Unsere Bronzegießerei in Kevelaer – über 50 Jahre Handwerk
Wir bei Butzon & Bercker sind stolz auf etwas, das heute sehr selten geworden ist: eine hauseigene Bronzegießerei. Seit über 50 Jahren entstehen in unserem Haus in Kevelaer handgefertigte Bronzefiguren, -kreuze und -reliefs – entwickelt von unseren Künstlern und Bildhauern, gefertigt in unserer Werkstatt, „Made in Germany".
Das bedeutet: Wenn Sie bei uns eine Bronzefigur kaufen, halten Sie kein Massenprodukt in den Händen. Sie halten ein Stück Handwerk, entstanden mit großer Sorgfalt, von Menschen, die ihr Handwerk lieben.
Warum Bronze ein besonderes christliches Geschenk ist
Wer eine Bronzefigur verschenkt, schenkt etwas, das bleibt. Ein Engel aus Bronze auf dem Schreibtisch. Ein kleines Kreuz auf dem Regal. Ein Handschmeichler in der Jackentasche. Diese Objekte werden täglich berührt, angeschaut, wahrgenommen – und entwickeln dabei eine eigene Geschichte.
Zu welchen Anlässen eignen sich Bronzefiguren als Geschenk?
- Taufe: Ein Bronzekreuz oder ein Schutzengel als bleibendes Symbol für den Weg ins Leben
- Kommunion oder Firmung: Eine Bronzefigur als Lebensbegleiter für den Glaubensschritt
- Trauer und Abschied: Ein kleiner Engel oder ein Relief als Trostgeschenk
- Jubiläen: Silber- und Goldhochzeiten, runde Geburtstage – für bleibende Erinnerungen
- Einzug: Ein Haussegen oder Relief als Segenszeichen für das neue Zuhause
- Ruhestand: Eine Figur, die Dank ausdrückt und gleichzeitig begleitet
Entdecken Sie unsere Bronzekollektion
Handgefertigt in Kevelaer – zeitlos, wertvoll, bedeutungsvoll:
→ Bronzefiguren → Bronzekreuze → Bronzereliefs → Handschmeichler aus Bronze → Kleine Begleiter aus Bronze