Der Hoheliedkommentar und die "Expositio de muliere forte" Brunos von Segni

Art.Nr.: 90-8700050628

Hersteller: Peter Lang

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Wichtige Merkmale

Diese Studie ist die kritische Erstedition des Hoheliedkommentars des späteren Bischofs Bruno von Segni, ein kirchenpolitisch engagierter Mitstreiter Gregors VII.

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Produktbeschreibung

Diese Studie ist die kritische Erstedition des Hoheliedkommentars des späteren Bischofs Bruno von Segni, ein kirchenpolitisch engagierter Mitstreiter Gregors VII. Im Zentrum stehen auch und vor allem die exegetischen, textgestalterischen und stilistischen Eigenheiten dieses inhaltlich ganz der patristischen Tradition verpflichteten Textes.
Der Hoheliedkommentar Brunos von Segni steht hermeneutisch weitgehend in der patristischen Tradition, die dem Mitstreiter Gregor VII. durch Beda und vor allem durch Haimo von Auxerre vermittelt wurde. Auch Brunos Hoheliedkommentar ist durchwegs heilsgeschichtlich-ekklesiologisch-pastoral ausgerichtet. Vorgeschaltet ist eine Auslegung der Schlusspartie der Sprüche Salomos, das «Lob der tüchtigen Frau», die hier wie die Hoheliedbraut als (Vor-) Bild für die Kirche gedeutet wird. Brunos Text ist pointiert-knapp gehalten und wirkt höchst lebendig; seine kirchenpolitischen und pastoraltheologischen Anliegen sind unübersehbar. Formal stellt der Kommentar ein Prosimetrum dar: Der Prosatext ist mit Gedichten teils lehrhaften, teils lyrischen Charakters durchsetzt.
Die Einführung dieser Studie enthält historische und hermeneutische Sachinformationen wie auch Ausführungen zu den exegetischen und stilistischen Eigenheiten des Textes. Dem lateinischen Text ist synoptisch eine deutsche Übersetzung beigegeben. Die textbegleitenden Kommentare führen Vergleichsstellen an und erläutern das exegetische Vorgehen. Synoptische Übersetzung und Erläuterungen eröffnen einem erweiterten Leserkreis den Zugang.
Inhalt: Einführung mit biografischen, kirchenhistorischen und überlieferungsgeschichtlichen Sachinformationen - Erläuterungen zu den hermeneutischen Verfahren und den exegetischen wie auch den formalen Eigenheiten des Textes - Kritische Erstedition mit synoptischer deutscher Übersetzung - Textbegleitende Kommentare und Verständnishilfen.
Dissertationsschrift
Ruth Affolter-Nydegger, geboren 1955, studierte Germanistik, mittellateinische Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Von 1997 bis 1999 war sie Mitarbeiterin am Nationalfondsprojekt zur «Geschichte der Hermeneutik und Exegese» und ist Autorin mehrerer Aufsätze in diesem Themenbereich. Derzeit ist sie als Mittelschullehrerin an einem Zürcher Gymnasium tätig.

Über den Autor



Ruth Affolter-Nydegger, geboren 1955, studierte Germanistik, mittellateinische Philologie und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. Von 1997 bis 1999 war sie Mitarbeiterin am Nationalfondsprojekt zur «Geschichte der Hermeneutik und Exegese» und ist Autorin mehrerer Aufsätze in diesem Themenbereich. Derzeit ist sie als Mittelschullehrerin an einem Zürcher Gymnasium tätig.


Inhaltsverzeichnis



Inhalt: Einführung mit biografischen, kirchenhistorischen und überlieferungsgeschichtlichen Sachinformationen ¿ Erläuterungen zu den hermeneutischen Verfahren und den exegetischen wie auch den formalen Eigenheiten des Textes ¿ Kritische Erstedition mit synoptischer deutscher Übersetzung ¿ Textbegleitende Kommentare und Verständnishilfen.


Klappentext



Der Hoheliedkommentar Brunos von Segni steht hermeneutisch weitgehend in der patristischen Tradition, die dem Mitstreiter Gregor VII. durch Beda und vor allem durch Haimo von Auxerre vermittelt wurde. Auch Brunos Hoheliedkommentar ist durchwegs heilsgeschichtlich-ekklesiologisch-pastoral ausgerichtet. Vorgeschaltet ist eine Auslegung der Schlusspartie der Sprüche Salomos, das «Lob der tüchtigen Frau», die hier wie die Hoheliedbraut als (Vor-) Bild für die Kirche gedeutet wird. Brunos Text ist pointiert-knapp gehalten und wirkt höchst lebendig; seine kirchenpolitischen und pastoraltheologischen Anliegen sind unübersehbar. Formal stellt der Kommentar ein Prosimetrum dar: Der Prosatext ist mit Gedichten teils lehrhaften, teils lyrischen Charakters durchsetzt. Die Einführung dieser Studie enthält historische und hermeneutische Sachinformationen wie auch Ausführungen zu den exegetischen und stilistischen Eigenheiten des Textes. Dem lateinischen Text ist synoptisch eine deutsche Übersetzung beigegeben. Die textbegleitenden Kommentare führen Vergleichsstellen an und erläutern das exegetische Vorgehen. Synoptische Übersetzung und Erläuterungen eröffnen einem erweiterten Leserkreis den Zugang.

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