Ansgar Wucherpfennig SJ, geb. 1965, ist seit 2008 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und in dritter Amtszeit Rektor ebenda.
AUTOR: Ansgar Wucherpfennig
Ansgar Wucherpfennig SJ, geb. 1965, ist seit 2008 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und in dritter Amtszeit Rektor ebenda.
Paulus wird oft als Begründer einer leibfeindlichen, homophoben und engen Sexualmoral betrachtet. Aus seinen Briefen ergibt sich aber keine kohärente Lehre zur Sexualität. Der Band zeigt, dass Paulus die Tora als Weisung für ein gerechtes Leben gelesen hat, und wie die Schöpfungstheologie und der Dekalog in der Lesart der jüdisch-hellenistischen Diaspora seine Vorstellungen beeinflusst haben. Daraus hat er Grundeinstellungen gewonnen, die heute nicht einzufordern, sondern als patriarchal zu kritisieren sind. Deutlich wird, dass sie in Spannung zu Paulus` Selbstverständnis stehen, der die Botschaft von Gottes Gerechtigkeit bis an die Grenzen der Welt bringen soll.
> Wie sind die umstrittenen Aussagen des Apostels Paulus zu verstehen?> Sexualethik und das Neue Testament
Paulus wird oft als Begründer einer leibfeindlichen, homophoben und engen Sexualmoral betrachtet. Aus seinen Briefen ergibt sich aber keine kohärente Lehre zur Sexualität. Der Band zeigt, dass Paulus die Tora als Weisung für ein gerechtes Leben gelesen hat, und wie die Schöpfungstheologie und der Dekalog in der Lesart der jüdisch-hellenistischen Diaspora seine Vorstellungen beeinflusst haben. Daraus hat er Grundeinstellungen gewonnen, die heute nicht einzufordern, sondern als patriarchal zu kritisieren sind. Deutlich wird, dass sie in Spannung zu Paulus' Selbstverständnis stehen, der die Botschaft von Gottes Gerechtigkeit bis an die Grenzen der Welt bringen soll.
Wucherpfennig, AnsgarAnsgar Wucherpfennig SJ, geb. 1965, ist seit 2008 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und in dritter Amtszeit Rektor ebenda.
Über den Autor
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Ansgar Wucherpfennig SJ, geb. 1965, ist seit 2008 Professor für Exegese des Neuen Testaments an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen und in dritter Amtszeit Rektor ebenda.
Klappentext
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rnPaulus wird oft als Begründer einer leibfeindlichen, homophoben und engen Sexualmoral betrachtet. Aus seinen Briefen ergibt sich aber keine kohärente Lehre zur Sexualität. Der Band zeigt, dass Paulus die Tora als Weisung für ein gerechtes Leben gelesen hat, und wie die Schöpfungstheologie und der Dekalog in der Lesart der jüdisch-hellenistischen Diaspora seine Vorstellungen beeinflusst haben. Daraus hat er Grundeinstellungen gewonnen, die heute nicht einzufordern, sondern als patriarchal zu kritisieren sind. Deutlich wird, dass sie in Spannung zu Paulus' Selbstverständnis stehen, der die Botschaft von Gottes Gerechtigkeit bis an die Grenzen der Welt bringen soll.
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rn> Wie sind die umstrittenen Aussagen des Apostels Paulus zu verstehen?rn> Sexualethik und das Neue Testament