Philemon

Art.Nr.: 90-8700055948

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Wichtige Merkmale

Die Analyse außerbiblischer Papyri und Ostraka ermöglicht neue Zugänge zu den Ansichten des Paulus über Gemeindestruktur, Sklaverei und zu seinem Briefstil.

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Produktbeschreibung

Die Analyse außerbiblischer Papyri und Ostraka ermöglicht neue Zugänge zu den Ansichten des Paulus über Gemeindestruktur, Sklaverei und zu seinem Briefstil.
Eine neue Auslegung des Philemonbriefs, in dem Paulus für den Sklaven Onesimus, den er als 'Mitarbeiter' der Hausgemeinde des Briefempfängers Philemon bezeichnet, Fürsprache einlegt - ein Hinweis auf die Zulassung von Sklaven zu Ämtern in der Alten Kirche.Der Kommentar macht auf dem Hintergrund dokumentarischer Papyri und Ostraka (Scherben) deutlich, wie sehr Paulus in der alltäglichen Sprachwelt seiner Umgebung beheimatet ist. Im Besonderen zeigt sich z.B., welche brieflichen Formeln er im Einklang mit dem allgemeinen hellenistischen Formular verwendet und wo und warum er sich davon individuell abhebt, wie sehr er (z.B. in Fragen der Gemeinde- und Missionsstruktur) das Vokabular und die Strukturen seines Handwerksbereiches verwendet, wo er damalige Ansichten zur Sklaverei teilt und worin er unerwartete Lösungen sieht. - Philemon soll seinen Sklaven als Partner, d.h. auch als Geschäftspartner aufnehmen.
Keine Abschaffung der Sklaverei!
Arzt-Grabner, Petern1977-1984: Studium der Theologie in Salzburg und Rom (1979/80). 1981-1985: Studium der Klassischen Philologie-Griechisch in Salzburg. Seit 1987: Universitäts-Assistent. 1991: Promotion zum Dr. theol. 1992-1994: Psychotherapeutisches Propädeutikum in Salzburg. 1994-2000: Ausbildung in Bioenergetischer Analyse in der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Körperbezogene Psychotherapie - Bioenergetische Analyse, Analytiker unter Supervision.1998-2006: Assistenzprofessor.2006: Habilitation und Verleihung der venia docendi für das Fach Papyrologie.Seit 2007: Außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Salzburg.
Numerous papyri and ostraka fragments testify to every-day life in Late Antiquity. Arzt-Grabner compares their language, content, and message to that of the Pauline letter of Philemon, demonstrating Paul's roots in the socio-historical context of Hellenism. This is the first volume in a new series.

Über den Autor



1977-1984: Studium der Theologie in Salzburg und Rom (1979/80). 1981-1985: Studium der Klassischen Philologie-Griechisch in Salzburg. Seit 1987: Universitäts-Assistent. 1991: Promotion zum Dr. theol. 1992-1994: Psychotherapeutisches Propädeutikum in Salzburg. 1994-2000: Ausbildung in Bioenergetischer Analyse in der Deutschen und Österreichischen Gesellschaft für Körperbezogene Psychotherapie - Bioenergetische Analyse, Analytiker unter Supervision.1998-2006: Assistenzprofessor.2006: Habilitation und Verleihung der venia docendi für das Fach Papyrologie.Seit 2007: Außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Salzburg.


Klappentext



Eine neue Auslegung des Philemonbriefs, in dem Paulus für den Sklaven Onesimus, den er als 'Mitarbeiter' der Hausgemeinde des Briefempfängers Philemon bezeichnet, Fürsprache einlegt - ein Hinweis auf die Zulassung von Sklaven zu Ämtern in der Alten Kirche.Der Kommentar macht auf dem Hintergrund dokumentarischer Papyri und Ostraka (Scherben) deutlich, wie sehr Paulus in der alltäglichen Sprachwelt seiner Umgebung beheimatet ist. Im Besonderen zeigt sich z.B., welche brieflichen Formeln er im Einklang mit dem allgemeinen hellenistischen Formular verwendet und wo und warum er sich davon individuell abhebt, wie sehr er (z.B. in Fragen der Gemeinde- und Missionsstruktur) das Vokabular und die Strukturen seines Handwerksbereiches verwendet, wo er damalige Ansichten zur Sklaverei teilt und worin er unerwartete Lösungen sieht. - Philemon soll seinen Sklaven als Partner, d.h. auch als Geschäftspartner aufnehmen.




Die Analyse außerbiblischer Papyri und Ostraka ermöglicht neue Zugänge zu den Ansichten des Paulus über Gemeindestruktur und Sklaverei sowie zu seinem Briefstil.

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