Wichtige Merkmale
Entgegen des von der älteren Forschung konstruierten künstlichen Gegensatzes zwischen einem reformunwilligen Papst und dem gleichsam die Reform für sich monopolisierenden Konzil dokumentiert die vorliegende Arbeit, dass auch an der Kurie Martins V.
Produktbeschreibung
Entgegen des von der älteren Forschung konstruierten künstlichen Gegensatzes zwischen einem reformunwilligen Papst und dem gleichsam die Reform für sich monopolisierenden Konzil dokumentiert die vorliegende Arbeit, dass auch an der Kurie Martins V. ein Programm kirchlicher Erneuerung entwickelt wurde. Damit werden die Möglichkeiten und Grenzen der vor allem durch Legaten getragenen päpstlichen Reformpolitik völlig neu bewertet. Deren Niederschlag in der deutschen Reformdiskussion lässt die höchst unterschiedlichen Interessen und Konzepte hervortreten, die in der reforminteressierten Sphäre des Stifts- und Ordensklerus, aber auch in der landesherrlichen Kirchenpolitik entwickelt wurden.
Thomas Wetzstein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.
Birgit Studt ist Professorin für mittelalterliche Geschichte an der Universität Freiburg/Br.
Über den Autor
Birgit Studt ist Privatdozentin für Mittelalterliche Geschichte und Historische Hilfswissenschaften an der Universität Münster.
Klappentext
Thomas Wetzstein ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main.