Wichtige Merkmale
Die vorliegende Studie fragt, wie sich die persönliche Gottesbeziehung Hiobs im Verlauf des Hiobbuches verändert und welche Rolle Klage zu Gott, Anklage Gottes und die Verwendung traditioneller Gebetssprache auf Hiobs Weg zu seinem persönlichen Gott spielen.
Produktbeschreibung
Die vorliegende Studie fragt, wie sich die persönliche Gottesbeziehung Hiobs im Verlauf des Hiobbuches verändert und welche Rolle Klage zu Gott, Anklage Gottes und die Verwendung traditioneller Gebetssprache auf Hiobs Weg zu seinem persönlichen Gott spielen.nnHiob findet vom Gotteszweifel zum Gottvertrauen, weil er traditionelle Themen aus der Gebetssprache der Psalmen kritisch hinterfragt, zu Gott klagt und Gott anklagt.
Das Hiobbuch erzählt die Geschichte des Mannes Hiob, der in seinem Vertrauen auf Gott zutiefst erschüttert wird. Nachdem er seinen Reichtum, seine Kinder und seine Gesundheit verloren hat, sieht er sich nur noch in der Lage, zu klagen. Anders als die Beter aus den Psalmen kann er Gott nicht mehr direkt ansprechen oder Bitten an ihn richten. Im weiteren Verlauf des Buches durchläuft seine Gottesbeziehung jedoch eine Veränderung. Diese führt von dem Wunsch zu sterben und Gottes bedrohlicher Nähe zu entkommen hin zu dem Wunsch nach Gottesnähe und einer Antwort Gottes.Nach einer Gottesbegegnung bekundet Hiob seine Absicht, sich in allen Schwierigkeiten seines Lebens wie in den Psalmen an seinen Gott zu wenden. Die Autorin untersucht, wie Hiobs Weg zu seinem persönlichen Gott verläuft, welche Faktoren auf diesem Weg entscheidend sind und wie sich die Hiobautoren kritisch mit der Theologie der Psalmen auseinandersetzen.
Dissertationsschrift
Dr. Nina Meyer zum Felde studierte Evangelische Theologie in Tübingen, Jerusalem und München und war von 2015 bis 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Graduiertenschule Distant Worlds der Ludwig-Maximilians-Universität München. 2018 wurde sie bei Prof. Dr. Friedhelm Hartenstein in München promoviert. Derzeit ist sie Vikarin in München-Allach.nnDr. Cilliers Breytenbach ist Professor für Neues Testament mit Schwerpunkt Literatur, Religion und Geschichte des Urchristentums an der Theologischen Fakultät der Humboldt-Universität zu Berlin und Honorarprofessor für Neues Testament an der University of Stellenbosch (Südafrika).nnMartin Leuenberger ist Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen.nnDr. Johannes Schnocks ist Professor für Zeit- und Religionsgeschichte des Alten Testaments an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster.nnMichael Tilly ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Eberhard Karls Universität in Tübingen.
Über den Autor
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rnDr. Nina Meyer zum Felde ist Vikarin in München-Allach.n
Klappentext
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Das Hiobbuch erzählt die Geschichte des Mannes Hiob, der in seinem Vertrauen auf Gott zutiefst erschüttert wird. Nachdem er seinen Reichtum, seine Kinder und seine Gesundheit verloren hat, sieht er sich nur noch in der Lage, zu klagen. Anders als die Beter aus den Psalmen kann er Gott nicht mehr direkt ansprechen oder Bitten an ihn richten. Im weiteren Verlauf des Buches durchläuft seine Gottesbeziehung jedoch eine Veränderung. Diese führt von dem Wunsch zu sterben und Gottes bedrohlicher Nähe zu entkommen hin zu dem Wunsch nach Gottesnähe und einer Antwort Gottes.rnNach einer Gottesbegegnung bekundet Hiob seine Absicht, sich in allen Schwierigkeiten seines Lebens wie in den Psalmen an seinen Gott zu wenden. Die Autorin untersucht, wie Hiobs Weg zu seinem persönlichen Gott verläuft, welche Faktoren auf diesem Weg entscheidend sind und wie sich die Hiobautoren kritisch mit der Theologie der Psalmen auseinandersetzen.
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rnDie vorliegende Studie fragt, wie sich die persönliche Gottesbeziehung Hiobs im Verlauf des Hiobbuches verändert und welche Rolle Klage zu Gott, Anklage Gottes und die Verwendung traditioneller Gebetssprache auf Hiobs Weg zu seinem persönlichen Gott spielen.