Prof. Dr. theol. Dr. phil. h. c. Irmtraud Fischer ist Professorin i. R. für alttestamentliche Bibelwissenschaft und derzeit Professorin am Institut für Antike der Universität Graz.
Prophetinnen im Alten Testament? Ihre männlichen Kollegen, nach denen ganze Bücher benannt wurden, stellen sie an Zahl und Bedeutung in den Schatten. Entdecken Sie die Geschichten dieser Frauen: Mirjam, Hulda, Debora, die meist als "Hexe" gedeutete Frau von En Dor, die eine Falschprophetin ist - und lassen Sie sich überraschen von den Deutungen der oft übersehenen Prophetinnen wie Noadja, der Prophetin, zu der Jesaja geht, den prophetisch redenden Töchtern in den Büchern Ezechiel und Joël oder den am Eingang des Offenbarungszeltes Dienst tuenden Frauen. Irmtraud Fischer leuchtet diese Texte durch einen genderfairen Ansatz aus, besteht auf einer Sichtbarmachung des weiblichen Anteils an der Prophetie, indem sie den geschlechtsneutral verwendeten Plural "Propheten" mit prophetisch begabten Menschen wiedergibt und das Phänomen der Prophetie in seiner theologischen Bedeutung für den gesamten Kanon herausarbeitet. Für die zweite Auflage wurde die Diskussion der letzten beiden Jahrzehnte in ihrer Substanz integriert und der Band an den griffigen, leicht lesbaren Stil der beiden anderen Bände der Trilogie angeglichen.
Prophetinnen im Alten Testament? Ihre männlichen Kollegen, nach denen ganze Bücher benannt wurden, stellen sie in den Schatten. Entdecken Sie die Geschichten dieser Frauen: Mirjam, Hulda, Debora, die meist als "Hexe" gedeutete Frau von En Dor & und lassen Sie sich überraschen von den oft übersehenen Prophetinnen wie Noadja, der Prophetin, zu der Jesaja geht, den prophetisch redenden Töchter in den Büchern Ezechiel und Joël oder den am Eingang des Offenbarungszeltes Dienst tuenden Frauen. Irmtraud Fischer leuchtet diese Texte durch einen genderfairen Ansatz aus, besteht auf einer Sichtbarmachung des weiblichen Anteils an der Prophetie, indem sie den geschlechtsneutral verwendeten Plural "Propheten" mit prophetisch begabten Menschen wiedergibt und das Phänomen der Prophetie in seiner theologischen Bedeutung für den gesamten Kanon herausarbeitet. Für die zweite Auflage wurde einerseits die Diskussion der letzten beiden Jahrzehnte in ihrer Substanz integriert, andererseits der Band stark gekürzt und an den griffigen, leicht lesbaren Stil der beiden anderen Bände der Trilogie angeglichen.
Über den Autor
Prof. Dr. theol. Dr. phil. h. c. Irmtraud Fischer ist Professorin i. R. für alttestamentliche Bibelwissenschaft und derzeit Professorin am Institut für Antike der Universität Graz.
Klappentext
In diesem Band werden sämtliche alttestamentlichen Texte, die Frauen als Subjekte der Prophetie vorstellen, ausführlich besprochen. Die Sichtweise der Prophetie in der Tora und im sog. deuteronomistischen Geschichtswerk wird vorgestellt. So treten die Erzählungen von Mirjam, Hulda, Debora und die Frau von En Dor vor dem Hintergrund des Prophetiegesetzes des Buches Deuteronomium mit überraschenden Perspektiven hervor. Die bisher wenig beachteten Notizen über Prophetinnen wie Noadja, die Frau, zu der Jesaja geht, die prophetisch redenden Töchter im Ezechielbuch oder die am Eingang des Offenbarungszeltes Dienst tuenden Frauen werden durch den genderfairen Forschungsansatz neu ausgeleuchtet. Abschließend wird das Phänomen der Prophetie in seiner theologischen Bedeutung für den gesamten Kanon herausgearbeitet.