Gudrun Nassauer, geb. 1981, Studium der Philosophie und der Theologie in München, Poona/Indien, Rom und Jerusalem; Promotion 2015; Habilitation 2020; seit 2021 Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Universität Fribourg/Schweiz.
Autor/Autorin: Gudrun Nassauer
Gudrun Nassauer, geb. 1981, Studium der Philosophie und der Theologie in München, Poona/Indien, Rom und Jerusalem; Promotion 2015; Habilitation 2020; seit 2021 Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Universität Fribourg/Schweiz.
Paulus war Ekstatiker. Sein apostolisches Selbstverständnis, seine Theologie und seine Ethik begründet er programmatisch auf der Basis von ekstatischen Erlebnissen, die er zugleich gezielt für den Aufbau seiner Gemeinden einsetzt. Die Studie erschließt im religionsgeschichtlichen Vergleich und im Durchgang durch die Paulusbriefe das konstruktive Potential paulinischer Ekstase und erarbeitet so eine Grundlage für die Neujustierung des traditionellen, am Apostel als Vor-Denker orientierten Paulusbildes.
Herausgeber: Knut Backhaus und Christian FrevelDie Reihe Herders biblische Studien (HBS) zielt darauf ab,die Forschungen an der (jüdischen und christlichen) Bibel voranzutreiben und dabei die im Wissenschaftsbereich üblich gewordene Teilung in Exegese des Alten und des Neuen Testaments zu überwinden,der bibelwissenschaftlichen Diskussion über das Verhältnis von Judentum und Christentum neue Impulse zu verleihen,Exegese auch "kontextuell" zu betreiben, d.h. ein besonderes Augenmerk auf die Einbettung biblischer Texte in soziale und religionsgeschichtliche Zusammenhänge zu richten,das internationale fachwissenschaftliche Gespräch zu fördern.
Paulus neu gesehen
Nassauer, GudrunGudrun Nassauer, geb. 1981, Studium der Philosophie und der Theologie in München, Poona/Indien, Rom und Jerusalem; Promotion 2015; Habilitation 2020; seit 2021 Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Universität Fribourg/Schweiz.
Über den Autor
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rnGudrun Nassauer, geb. 1981, Studium der Philosophie und der Theologie in München, Poona/Indien, Rom und Jerusalem; Promotion 2015; Habilitation 2020; seit 2021 Professorin für Theologie und Exegese des Neuen Testaments an der Universität Fribourg/Schweiz.
Klappentext
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Paulus war Ekstatiker. Sein apostolisches Selbstverständnis, seine Theologie und seine Ethik begründet er programmatisch auf der Basis von ekstatischen Erlebnissen, die er zugleich gezielt für den Aufbau seiner Gemeinden einsetzt. Die Studie erschließt im religionsgeschichtlichen Vergleich und im Durchgang durch die Paulusbriefe das konstruktive Potential paulinischer Ekstase und erarbeitet so eine Grundlage für die Neujustierung des traditionellen, am Apostel als Vor-Denker orientierten Paulusbildes.
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Paulus war Ekstatiker. Sein apostolisches Selbstverständnis, seine Theologie und seine Ethik begründet er programmatisch auf der Basis von ekstatischen Erlebnissen, die er zugleich gezielt für den Aufbau seiner Gemeinden einsetzt. Die Studie erschließt im religionsgeschichtlichen Vergleich und im Durchgang durch die Paulusbriefe das konstruktive Potential paulinischer Ekstase und erarbeitet so eine Grundlage für die Neujustierung des traditionellen, am Apostel als Vor-Denker orientierten Paulusbildes.
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