Gestalten des Alten Testaments wie Adam, Abraham oder Hiob und die mit ihnen verbundenen Texte und Traditionen spielen auch im Neuen Testament eine bedeutende Rolle. Die Beiträge gehen diesem Zusammenhang nach.
Wie das frühe Christentum von der hebräischen Bibel beeinflusst wurde.
Das Alte Testament war die heilige Schrift nicht nur des antiken Judentums, sondern auch des frühen Christentums. Alttestamentliche Gestalten wie Adam, Abraham oder Hiob und die mit ihnen verbundenen Traditionen spielen im Neuen Testament eine bedeutsame Rolle. Zudem wird dort auch immer wieder aus anderen alttestamentlichen Texten zitiert oder auf sie angespielt. Zu diesen alttestamentlichen Schlüsseltexten im Neuen Testament zählen etwa das Liebesgebot, das Ritual des Versöhnungstages, ausgewählte Psalmen, die Gottesknechtslieder des Deuterojesaja und messianische Verheißungen.Der Sammelband wendet sich knapp zwanzig alttestamentlichen Schlüsseltexten zu, die auch im Neuen Testament von großer Bedeutung sind. Dabei soll in einem ersten Schritt die ursprüngliche Bedeutung der jeweiligen Bibeltradition in ihrem alttestamentlichen Kontext untersucht werden, um dann die Rezeption im antiken Judentum nachzuzeichnen. Vor diesem Hintergrund wird schließlich der Frage nachgegangen, wie sich das frühe Christentum die betreffende Tradition zu eigen gemacht hat und welche schrifttheologischen Prinzipien dabei leitend sind. Dabei wird auch das Problem reflektiert, inwieweit es sich um einen legitimen Umgang mit dem alttestamentlichen Text handelt.
Michael Bachmann ist Prof. em. für Evangelische Theologie / Fachdidaktik der Evangelische Theologie mit einem fachwissenschaftlichen Schwerpunkt in der Biblischen Theologie (Neues Testament) an der Universität Siegen.
Rainer Albertz ist em. Professor für Altes Testament an der Universität Münster.
Dr. Ingo Broer war von 1972 bis 2008 Professor für Bibelwissenschaft an der Universität Siegen.
Dr. theol. Friedrich Wilhelm Horn ist Professor für Neues Testament an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität Mainz.
Apl. Prof. Dr. theol. Michael Labahn lehrt an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg und ist Extra-Ordinary Professor an der North-West-University South Africa (Potchefstroom Campus).
Dr. Hermut Löhr ist Professor für Neues Testament und Antikes Judentum an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.
Dr. theol. Wolfgang Reinbold ist apl. Professor für Neues Testament an der Universität Göttingen und Pfarrer in Hannover.
Dr. Alexandra Grund-Wittenberg ist Professorin für Altes Testament an der Philipps-Universität Marburg.
Dr. Johannes Woyke ist Professor für Evangelische Theologie mit dem Schwerpunkt Biblische Theologie und Religionspädagogik an der Europa-Universität Flensburg.
Dr. theol. habil. Thomas Naumann ist seit 1997 Professor für Biblische Theologie und Biblische Exegese (Altes Testament) an der Universität Siegen.
This volume examins the connection between old testament texts and traditions and the new Testament. The contributes trace the reception of the ancient judaism in texts of early christianity.
Klappentext
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rnDas Alte Testament war die heilige Schrift nicht nur des antiken Judentums, sondern auch des frühen Christentums. Alttestamentliche Gestalten wie Adam, Abraham oder Hiob und die mit ihnen verbundenen Traditionen spielen im Neuen Testament eine bedeutsame Rolle. Zudem wird dort auch immer wieder aus anderen alttestamentlichen Texten zitiert oder auf sie angespielt. Zu diesen alttestamentlichen Schlüsseltexten im Neuen Testament zählen etwa das Liebesgebot, das Ritual des Versöhnungstages, ausgewählte Psalmen, die Gottesknechtslieder des Deuterojesaja und messianische Verheißungen.Der Sammelband wendet sich knapp zwanzig alttestamentlichen Schlüsseltexten zu, die auch im Neuen Testament von großer Bedeutung sind. Dabei soll in einem ersten Schritt die ursprüngliche Bedeutung der jeweiligen Bibeltradition in ihrem alttestamentlichen Kontext untersucht werden, um dann die Rezeption im antiken Judentum nachzuzeichnen. Vor diesem Hintergrund wird schließlich der Frage nachgegangen, wie sich das frühe Christentum die betreffende Tradition zu eigen gemacht hat und welche schrifttheologischen Prinzipien dabei leitend sind. Dabei wird auch das Problem reflektiert, inwieweit es sich um einen legitimen Umgang mit dem alttestamentlichen Text handelt.
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rnGestalten des Alten Testaments wie Adam, Abraham oder Hiob und die mit ihnen verbundenen Texte und Traditionen spielen auch im Neuen Testament eine bedeutende Rolle. Die Beiträge gehen diesem Zusammenhang nach.