Jeremia erlebte so einschneidende Erlebnisse wie die Kultzentralisation Josias, den Niedergang des assyrischen Reiches und den Aufstieg der babylonischen Macht sowie die erste Eroberung und endgültige Zerstörung Jerusalems.Sein Leben wurde zum Zeichen. Er bildete in seiner Gegenwart vorweg ab, was in Zukunft alle erleben sollten: Trauer, Klage, Gericht. Jeremia war vor allem für seine harsche Sozialkritik und die zahlreichen Symbolhandlungen bekannt.Der neue Kommentar bündelt die komplexe Jeremia-Forschung zu einem kompakten Gesamtüberblick und verschafft einen breiten Zugang zu diesem wahrhaft großen Propheten.nnHeil und Unheil bei dem größten Lyriker des Alten Testaments.
Jeremia erlebte so einschneidende Erlebnisse wie die Kultzentralisation Josias, den Niedergang des assyrischen Reiches und den Aufstieg der babylonischen Macht sowie die erste Eroberung und endgültige Zerstörung Jerusalems. Sein Leben war ein Zeichen, ein Bild seiner Verkündigung. Zum Zeichen kommenden Unheils blieb er ehe- und kinderlos. So bildete er in seiner Gegenwart vorweg ab, was in Zukunft alle erleben sollten: Trauer, Klage, Gericht. Der Auftrag zur Verkündigung, dem er sich zunächst heftig widersetzte, bevor er ihn annahm, bestimmte sein ganzes Leben. Jeremia äußerte harsche Kritik am eigenen Kult, an Priestern und Propheten und an Opfern. Seine Symbolhandlungen wirkten durch Zeichen und deutendes Wort. Sie nahmen kommendes Geschehen zeichenhaft vorweg, führten es aber nicht selbst herbei.Werner H. Schmidt gelingt die kompakte Zusammenfassung der komplexen Materie und Fülle der Forschungen zu dem Propheten Jeremia unter Zurückführung auf die schlichten biblischen Befunde. So zeichnet er ein einprägsames Bild des biblischen Propheten, das auch für eine lebendige Predigt reiche Nahrung bietet.
Werner H. Schmidt ist Professor em. für Altes Testament an der Universität Bonn.nnWerner H. Schmidt ist Professor em. für Altes Testament an der Universität Bonn.nnDr. Reinhard Gregor Kratz ist Professor für Altes Testament an der Universität Göttingen und Leiter der Abteilung Biblische Archäologie im Institut für Spezialforschungen, Ephorus des Gerhard-Uhlhorn-Studienkonvikts der evang.-luth. Landeskirche Hannover, Direktor der Vereinigten Theologischen Seminare und des Instituts für Spezialforschungen.nnArtur Weiser war Professor für Altes Testament an der Universität Tübingen.
This first part of the new Jeremia commentary by Werner H. Schmidt focuses on chapters 1-20 unfolding joys and sorrows of the Old Testament prophet from Jerusalem.
Über den Autor
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Werner H. Schmidt ist Professor em. für Altes Testament an der Universität Bonn.
Klappentext
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rnJeremia erlebte so einschneidende Erlebnisse wie die Kultzentralisation Josias, den Niedergang des assyrischen Reiches und den Aufstieg der babylonischen Macht sowie die erste Eroberung und endgültige Zerstörung Jerusalems. Sein Leben war ein Zeichen, ein Bild seiner Verkündigung. Zum Zeichen kommenden Unheils blieb er ehe- und kinderlos. So bildete er in seiner Gegenwart vorweg ab, was in Zukunft alle erleben sollten: Trauer, Klage, Gericht. Der Auftrag zur Verkündigung, dem er sich zunächst heftig widersetzte, bevor er ihn annahm, bestimmte sein ganzes Leben. Jeremia äußerte harsche Kritik am eigenen Kult, an Priestern und Propheten und an Opfern. Seine Symbolhandlungen wirkten durch Zeichen und deutendes Wort. Sie nahmen kommendes Geschehen zeichenhaft vorweg, führten es aber nicht selbst herbei.Werner H. Schmidt gelingt die kompakte Zusammenfassung der komplexen Materie und Fülle der Forschungen zu dem Propheten Jeremia unter Zurückführung auf die schlichten biblischen Befunde. So zeichnet er ein einprägsames Bild des biblischen Propheten, das auch für eine lebendige Predigt reiche Nahrung bietet.
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rnDer neue Kommentar von Werner H. Schmidt fasst die Feinheiten der Forschung zu den Kapiteln 1-20 des Propheten Jeremia zu einem anschaulichen Gesamtbild zusammen. Die Kommentierung der restlichen Kapitel ist in Vorbereitung.