Mariä Lichtmess - 2.2

 

Vierzig Tage nach Weihnachten, am 2. Februar, feiern wir das Fest der Darstellung des Herrn. Wir nennen diesen Tag im Volksmund auch "Mariä Lichtmess" oder nur "Lichtmess". Das Fest, das seit Anfang des 5. Jahrhunderts gefeiert wird, erinnert uns daran, dass Jesus, als er vierzig Tage alt war, im Tempel von Jerusalem Gott geweiht wurde. Als seine Eltern ihn dorthin brachten, waren gerade zwei sehr alte, fromme Leute im Tempel: Hanna und Simeon. Die beiden erkannten im Kind Jesus ihren Retter und Erlöser. Sie nannten ihn das Licht, das die Völker erleuchtet.

Am Lichtmesstag werden in den Kirchen Kerzen geweiht, die das Jahr über im Gottesdienst oder zu Hause gebraucht werden. Vielerorts wird auch eine Lichterprozession in der Kirche gehalten. Eine brennende Kerze bringt Licht in die Dunkelheit. Licht ist ein Zeichen für Jesus Christus.

 

entnommen aus: Reinhard Abeln, Mein buntes Jahrbuch zur Erstkommunion © 2006 Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 17

 

 

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