Aschermittwoch - 6.3

 

Am Ende des Karnevals, der kein kirchliches Fest ist, kommt der Aschermittwoch. Mit ihm beginnt die Fastenzeit, die vierzigtägige Zeit der Vorbereitung auf das Osterfest.

Den Namen hat der Aschermittwoch von einem alten Brauch: Als Zeichen der Umkehr zu Gott streuten sich die Gläubigen Asche auf den Kopf. In katholischen Gottesdiensten wird deshalb als Aschermittwoch das Aschenkreuz ausgeteil. Die Asche erinnert auch daran: Alles Leben geht einmal zu Ende. Kein Mensch lebt ewig. Die Kreuzform macht aber auch Hoffnung: Der Tod ist nicht das Letzte. Unser Leben geht weiter, über den Tod hinaus. Das feiern wir an Ostern.

Die Asche ist auch Symbol der Reinigung, des Neubeginns. Am Beginn der Fastenzeit erinnert sie uns daran: Wir wollen unser Leben neu ausrichten, hin auf Gott.

 

entnommen aus: Heidi Rose, Das Kirchenjahr © 2012 Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, S. 10

 

 

Back to Top